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Mit der Siebkurve kann man die richtige Sandkörnung erkennen



Die Güte des Betons wird durch die Kornzusammensetzung der Zuschläge beeinflusst. Die Kornzusammensetzung wird durch Siebversuche ermittelt und durch Sieblinien dargestellt. Die Nenngrösse des Grösstkorns darf ein Drittel der kleinsten Bauteilgrösse nicht überschreiten. Die Kornverteilung ist ein Mass für die Anteile der verschiedenen Korngruppen im Gesamtgemisch. Bei steigendem Anteil kleinerer Körner nimmt die Gesamtoberfläche zu, d.h. eine feinere Körnung hat einen höheren Wasseranspruch als eine gröbere Körnung. Somit haben Brechsande auf Grund höherer Oberfläche einen grösseren Wasseranspruch als Natursande. Betonzuschlag kann aus verschiedenen Korngruppen gemischt werden. Es ist darauf zu achten, dass diese Mischung nicht bei Transport oder Lagerung entmischt wird. Die Körner sollten eine möglichst kugelförmige oder kubische Form aufweisen, da länglich- flache Körner einen schwerer verarbeitbaren Beton ergeben. Im allgemeinen verfügen natürlich entstandener Kies und Sand über eine ausreichende Festigkeit und Härte. Schädliche Bestandteile für Zuschlagstoffe stören z. B. das Erhärten oder Erstarren des Betons, setzen die Festigkeit oder Dichtigkeit des Betons herab oder bewirken Absprengungen. Schädlich könne je nach Menge und Verteilung sein:



Zuschlagstoffe müssen einen ausreichenden Frost-Widerstand aufweisen, d.h. die Wasseraufnahme des Zuschlags darf 0,5 Gew. % nicht überschreiten oder der Zuschlag muss im durchfeuchteten Zustand eine Druckfestigkeit von min. 150 N/mm² aufweisen. Evtl. ist der Zuschlagstoff gegen chemische Angriffe zu schützen.




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